09. September 2009 | Die Europäische Kommission plant die Gründung einer Bankenaufsicht mit weitereichenden Kompetenzen.
Die so genannte European Banking Authority (EBA) soll 2011 ihre Arbeit aufnehmen, wird aber die nationale Bankenaufsicht nicht ablösen, sondern nur dann tätig, wenn die nationalen Akteure ihren Aufgaben nicht mehr gerecht werden können. Dabei reichen die Kompetenzen der EBA bis hin zu direkten Eingriffen in das Marktgeschehen, jedoch unter der Nebenbedingung, dass Auswirkungen auf die finanziellen Verantwortlichkeiten der Mitgliedsstaaten ausbleiben.
Die EBA übernimmt damit einen Part in der geplanten EU-Finanzaufsicht. Sie soll dabei von der Versicherungsaufsicht European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) und der Börsenaufsicht European Securities and Markets Authority (ESMA) unterstützt werden. Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) soll nach den Plänen der Kommission ein Systemrisikorat zur Überwachung der Finanzmarktstabilität installiert werden.
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