11. März 2020 | Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA hat am 07. Februar 2020 eine Nachhaltigkeitsstrategie für das Finanzwesen veröffentlicht.
Aus der Strategie geht hervor, welche Prioritäten die ESMA bis 2021 setzt, um auf ein ökologisches, soziales und auch unter den Gesichtspunkten guter Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance – ESG) nachhaltiges Finanzwesen hinzuwirken.
Ziel ist es, auf Basis der verfügbaren Daten finanzielle und systemische Klimawandelrisiken zu analysieren und klimabezogene Stresstests in verschiedenen Marktsegmenten durchzuführen.
Zusammen mit der Europäischen Bankenaufsicht EBA und der Europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA sollen im Auftrag der EU-Kommission gemeinsame technische Standards zu Transparenzpflichten entwickelt werden. Geplant ist auch eine EU-Plattform für ein nachhaltiges Finanzwesen, die EU-Steuerregeln für nachhaltige Investments weiterentwickelt und Kapitalflüsse überwacht.
Mitglied von ESMA sind 27 nationale Behörden. Ihre nationalen Aufsichtspraktiken sollen einander angenähert werden. Die BaFin hatte bereits im Januar ihr Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken veröffentlicht (siehe BaFinJournal Januar 2020).
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