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Mezzanine-Kapital

Übersicht
1. Begriffsursprung und Marktumfeld
2. Zentrale Merkmale mezzaniner Finanzierungsinstrumente
3. Zusammenfassung: Vorteile von Mezzanine-Kapital



Am deutschen Markt sind derzeit rund 900 institutionellen Investoren mit den unterschiedlichsten Investitionsschwerpunkten tätig. So existiert auch eine Reihe von Mezzanine-Prorammen, welche von Banken initiiert sind. Aktuell agieren in Deutschland ca. 30 sog. "captive"-Anbieter (bankennahe Anbieter), die Mezzanine-Finanzierungen in unterschiedlichen Varianten anbieten. Bei solchen Programmen werden Genussrechte, Genussscheine und/oder nachrangige Darlehen an Unternehmen ausgereicht. Die Finanzierungsgesellschaft selbst refinanziert sich wiederum über die Emission von Wertpapieren an den internationalen Kapitalmärkten (bsw. Luxemburg, Irland). Hierbei handelt es sich um eine sog. CDO-Struktur (Colleterallized Debt Obligations). Daneben existieren auch noch Fondskonstruktionen und Anleiheprogramme. Für mittelständische Unternehmen bieten solche Programme den Vorteil hauptsächlich eines relativ geringen Zins/Dividendenniveaus sowie überschaubarer Laufzeiten, welche sich bei sieben bis zehn Jahren bewegen. Die Konditionen der Anbieter sind allerdings nur bedingt vergleichbar. Diese unzureichende Vergleichbarkeit macht es den kapitalsuchenden Unternehmen oftmals schwer, das für sie optimal passende Programm ausfindig zu machen. Zu diesem Nachteil treten vor allem die fehlende Flexibilität bei der Ausgestaltung der Vertragsbedingungen sowie der nicht immer zweifelsfrei mögliche Ausweis als Eigenkapitalersatz in der Bilanz bzw. die mangelnde Akzeptanz der Hausbank hinzu. Zugang zu diesen Programmen haben außerdem regelmäßig fast ausschließlich mittelständische Unternehmen mit Umsatzvolumina von Euro 15 Mio. und mehr, die über ein Rating im Investmentgrade-Bereich verfügen.