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Haftungs- & Vertriebsrecht

Anlegerschutzverbesserungsgesetz

Gerade auch für den auf dem Gebiet der Vermittlung von Kapitalanlageprodukten tätigen Finanzdienstleister spielt aufgrund einer zunehmend verschärften Rechtsprechung der deutschen Gerichte und restriktiver gesetzlicher Vorgaben die mögliche Haftung gegenüber (geschädigten) Anlegern eine bedeutende Rolle. Wird ein Vermittler bzw. Berater auf Schadensersatz gegenüber dem Anleger in Anspruch genommen, so hat dies mitunter weit reichende und unter Umständen existenzgefährdende Folgen.

Dabei sind die haftungsrechtlichen Vorgaben, die der Finanzdienstleister zu beachten hat, oft unübersichtlich und bisher zum Teil allein auf jahrelang weiterentwickelte (Rechtsprechungs-) Grundsätze zurückzuführen. Eindeutige gesetzliche Regelungen wurden erst mit dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz vom 28. Oktober 2004 geschaffen und dem MiFID-Umsetzungsgesetz vom 01. November 2007.

Es ist daher wichtig, dass sich der Finanzdienstleister vor der Vermittlung der verschiedenen Kapitalanlageprodukte eingehend mit dem Produkt an sich, mit dessen Anbieter bzw. Emittenten und der Situation des jeweiligen potenziellen Kunden eingehend auseinandersetzt. Erst hierdurch wird eine anleger- und objektgerechte Beratung des potenziellen Kunden, und damit eine haftungsfreie Tätigkeit des Finanzdienstleisters ermöglicht.

Allgemeines zur MiFID

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